Landshut fossilfrei –Bürgerbegehren "Erneuerbare Energien Für Landshut"

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Aktuelles

Die Ökogas Lüge – auch in Landshut

Der Beitrag vom 16.04.2024 von correctiv.org zeigt, dass die Stadtwerke Landshut mit ihren Tarife ÖkoGas und Biogas flexi mit unseriösen Kompensationen gearbeitet haben. Nun sind diese Tarife nicht mehr auf der Website der Stadtwerke zu finden, ohne eine Erklärung für die Kunden, die aus Umweltschutzgründen mehr bezahlt haben.

Ein Auszug konkret zu Landshut:

Den ganzen Beitrag finden sie hier: https://correctiv.org/aktuelles/klimawandel/2024/04/16/erdgas-die-oekogas-luege


Die Präsentation zum Vortrag finden Sie hier: Wärmewende KWP 2024 Landshut

Wärmewende, Wärmenetze, Wärmepumpe: Wohin führt uns die kommunale Wärmeplanung?

Vortrag, Gespräch, Diskussion – im Christlichen Bildungswerk (CBW)

Di 26.03.2024 – 19:00 Uhr CBW, Maximilianstr. 6, 84028 Landshut,

Gemeinsam mit dem StadtForum Landshut laden wir zum öffentlichen Vortrag und anschließender Diskussion mit unserem Gastredner Dr. Jens Clausen.
Seit der kontroversen Debatte um das Heizungsgesetz im Frühsommer 2023 sind Wärmeplanung, Wärmepumpe und Wärmenetze Gegenstand des öffentlichen Interesses.

Bundesweit beginnen jetzt Kommunen mit der kommunalen Wärmeplanung. Aber was bedeutet es, wenn ich zukünftig in einem Fernwärme-Versorgungsgebiet wohne? Oder in einem Gebiet mit dezentraler Wärmeversorgung?

Im Vortrag werden die verschiedenen Optionen der Wärmeversorgung dargestellt, die es in der Zukunft geben wird. Und es wird auch die Frage beantwortet, warum eine Photovoltaikanlage zukünftig wichtig ist, wenn es darum geht, kostengünstig zu heizen.

Wir freuen uns sehr Dr. rer. pol. Jens Clausen, Mitgründer des Borderstep Instituts für Innovation und Nachhaltigkeit hier in Landshut begrüßen zu dürfen. Als Diplomingenieur für Maschinenbau leitet er als Senior Researcher das Borderstep Büro Hannover. Sein besonderes wissenschaftliches Interesse gilt der Transformation der Wärmeversorgung, der Elektromobilität und der Digitalisierung. Seit Anfang 2019 engagiert er sich bei den Scientists For Future, seit 2021 ist er Mitglied im Wärmewende-Beirat der Landeshauptstadt Hannover. 

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Um Anmeldung per E-Mail über info@landshut-fossilfrei.de wird gebeten.


2023 war ein Rekordjahr für die Erneuerbaren Energien mit fast 60% Anteil am Strommix.

[2022 – 49%]

Auf ein noch besseres Jahr 2024 ☀️🌬️🍃!

@StromReport

VORTRAG: Kommunale Wärmewende – Was geht in Landshut?!

13.07.2023 – 19:00 Uhr – Bernlochner – Clubzimmer Ländtorplatz 2-5, 84028 Landshut

Wir laden zum öffentlichen Vortrag und anschließender Diskussion mit unserem Gastredner Dr. Kai Zosseder ein.

Wir freuen uns sehr, mit Kai Zosseder einen renommierten Wissenschaftler im Bereich klimaneutraler Alternativen und Technologien zur Wärmegewinnung im kommunalen Umfeld in Landshut begrüßen zu dürfen. 
Im Vortrag wird auf die Möglichkeiten allgemein und speziell für Landshut im Bereich Erneuerbare Energien, insbesondere mit Fokus auf das, was die Stadt und die Stadtwerke konkret tun können, eingegangen.

Dr. Zosseder lehrt an der TU München am Lehrstuhl für Hydrogeologie im Bereich Geothermie.

Er berät die Stadt und die Stadtwerke München und Augsburg, arbeitete am Energieatlas Bayerns mit und ist aktiv bei Scientists For Future.

Die Veranstaltung ist öffentlich und kostenlos. Um Anmeldung per E-Mail über info@landshut-fossilfrei.de wird gebeten.


Fürstliche Begrüßung

01.06.2023

Ab Juni übernimmt ein neuer Chef die Leitung der Landshuter Stadtwerke. Wir heißen Jürgen Fürst mit einem Blumenstrauß und einem “Gutschein für
einen ehrlichen Dialog mit dem Bürgerbegehren Landshut fossilfrei“ willkommen. Neuer Chef, neues Glück… neuer Dialog.
“Wir hoffen auf eine gute Zusammenarbeit und möchten gerne von Anfang an mit der neuen Stadtwerkeleitung in einen konstruktiven Dialog treten. Es gibt eine Vielzahl an Möglichkeiten, wir wünschen uns Transparenz und Verbindlichkeit und stehen einem Austausch offen gegenüber”.


Die Klimakrise schreitet ungebremst voran und wir wissen alle: Es passiert viel zu wenig in Landshut.

Es gibt viele Dinge, die man in Landshut sofort, auch ohne Klimaplan angehen kann und muss: Besonders dringend ist der kommunale Umbau der Energie- und Wärmeversorgung. Diese muss in naher Zukunft ohne fossile Energieträger auskommen.

Leider entpuppen sich die Stadt und die Stadtwerke Landshut bei genauem Hinsehen als Fossil unter grünem Lack. Viele Schulen und andere städtische Einrichtungen  werden noch immer mit fossilen Energieträgern versorgt und die  lokale Fernwärme der Stadtwerke stammt leider nicht nur aus dem Biomasseheizkraftwerk, sondern auch aus Blockheizkraftwerken, die mit Erdgas betrieben werden. So beträgt für die Stadtwerke ab diesem Jahr (2022) die verfügbare Leistung aus Erdgas insgesamt 25,3 MW gegenüber 17 MW aus Biomasse.

Eine Beispielrechnung: Bei der Verbrennung von Erdgas werden pro kWh ca. 201 Gramm CO2 freigesetzt, Methanleckagen sind hierbei nicht berücksichtigt. Werden die genannten fossilen Anlage ca. 5.000 Stunden im Jahr betrieben, entspricht allein das einer Menge von 25.426.500 kg CO2, die emittiert werden – pro Jahr. Werden Methanleckagen mitberücksichtigt, hat Erdgas keine bessere Bilanz als Kohle.

Die Landshuter Stadtwerke haben aufgrund ihrer regionalen Verankerung und ihrer Ausrichtung am Gemeinwohl die Pflicht erneuerbare Energien aktiv auszubauen und ihren Kunden anzubieten. Der Energieversorger muss seine Hausaufgaben machen, damit die Landshuter Bürger*innen dafür nicht finanziell büßen müssen. Gleiches gilt natürlich auch für die von der Stadt selbst betriebenen Anlagen, um das selbst ausgerufene Ziel der Klimaneutralität zu erreichen. Die lokale Wärmewende ist ein zentraler Schritt hin zu einer klimaneutralen Kommune – und ein Anstoß für die Wärmewende insgesamt.

Glücklicherweise sind Erneuerbare Energien inzwischen mehr als konkurrenzfähig. Sie sind sicherer und inzwischen preiswerter und preisstabiler als fossile Energien. Darüber hinaus erfolgt die Wertschöpfung bei der Bereitstellung der benötigten Energie größtenteils in der Region. Diese dezentrale Energieversorgung mit Erneuerbaren Energien sind der beste Ansatz zur Lösung der Energiefrage.
Es wird Zeit, die Stadt und die Stadtwerke auf wirklich 100% ökologische Energiebereitstellung zu bringen.

Wir setzen uns dafür ein, dass die Stadt und die Stadtwerke bis spätestens 2028 weitestgehend aus der Energiebereitstellung mittels fossiler Energieträger aussteigen. Nur so können auch in Landshut die Pariser Klimaziele eingehalten werden.

Wir setzen in unserer Kampagne auf konstruktiven Dialog: Seit Februar 2022 befinden wir uns mit den Stadtwerken und der Stadt Landshut zum Thema “Erneuerbare Energien für Landshut” im Gespräch, um Transparenz und Verbindlichkeit zu erlangen und stehen einem Austausch weiterhin offen gegenüber. Um unserem Begehren ein Gerüst zu geben, haben wir die folgenden Schritte und Forderungen formuliert.

Die Landshuter Stadtwerke sowie die Stadt sollen …

  • BIS SPÄTESTENS 2028 AUS DER NUTZUNG FOSSILER BRENNSTOFFE in ihren eigenen Anlagen AUSSTEIGEN
  • BEREITS BIS 2025 IHRE CO2-EMISSIONEN HALBIEREN (Bezug 2019)
  • ENERGIE NACHHALTIG UND REGIONAL BEREITSTELLEN
  • GENERATIONSÜBERGREIFEND IN ÖFFENTLICHER HAND BLEIBEN
  • DEN BEEINFLUSSBAREN ENERGIEBEDARF DURCH SUFFIZIENZ- UND EFFIZIENZMASSNAHMEN AKTIV UM MIND. 25% REDUZIEREN

Unser Bürgerbegehren gehört zu den Initiativen von Landshut muss handeln.